Kortikostratale funktionelle Konnektivität beim chronischen Rückenschmerz

Kooperationsprojekt mit der Schmerzmedizin

Meldung vom:

Information

Chronischer Rückenschmerz verursacht hohe Kosten im Gesundheitssystem und hat oft weitreichende negative Auswirkungen auf Betroffene. Um die Chronifizierung zu verhindern, ist die frühzeitige Vorhersage der möglichen Chronifizierung von subakuten Schmerzen bedeutsam. Eine der besten Vorhersagen gelang einer Arbeitsgruppe aus den USA im Jahr 2012 mithilfe einer fMRT‐Untersuchung über die funktionelle Konnektivität im Gehirn Ein wesentliches Ziel der geplanten Studie ist es nun, die funktionelle Konnektivität bei Patienten mit chronischem Rückenschmerz (PmcR) mit geschlechts‐ und altersparallelisierten Kontrollpersonen zu vergleichen, um einen die prognostische Eignung dieses Parameters zu untersuchen. Ein zweites Ziel ist der Nachweis der Veränderbarkeit dieses Parameters durch eine Interdisziplinäre Multimodale Schmerztherapie (IMST). IMST führt zu einer erheblichen Verbesserung der klinischen Symptomatik, insbesondere hinsichtlich der Schmerzintensität und der Funktionsbeeinträchtigung bei PmcR. Wir vermuten nun, dass die IMST auch den o.g. Parameter normalisieren kann. Um o.g. Fragestellungen zu prüfen, werden PmcR, die zur IMST in die Schmerztagesklinik des UKJ überwiesen wurden, gebeten, sich freiwillig zweimalig einer ca. 30‐minütigen MRT/fMRT‐Untersuchung zu unterziehen und die Ergebnisse der ohnehin im Rahmen der Diagnostik und Nachuntersuchungen durchgeführten Befragung mittels Deutschem Schmerzfragebogen der Studie zur Verfügung stellen. Aus den Vergleichen vor und nach IMST können die Fragen beantwortet werden.

Das Studienprotokoll finden Sie hier [pdf, 471 kb] [pdf, 471 kb]

Das Ethikvotum finden Sie hier [pdf, 219 kb] [pdf, 219 kb] Ansprechpartner: Thomas Weiß