Meldung vom:
OMES – Olfaktorische Mechanismen empathischen Stresses
Im von der Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt OMES untersuchen wir, welche Rolle Körpergerüche bei der Übertragung von Stress zwischen romantischen Partnern spielen. Stress kann empathisch wahrgenommen werden und wird über verschiedene Kanäle vermittelt, etwa visuell oder akustisch. Studien zeigen zudem, dass Menschen emotionale Zustände wie Stress und Angst auch über Geruchssignale erkennen können und darauf reagieren– häufig unbewusst.
In Zusammenarbeit mit unseren Kolleginnen am Universitätsklinikum Jena, Institut für Psychosoziale Medizin, Psychotherapie und Psychoonkologie, insbesondere Prof. Dr. Veronika EngertExterner Link und M.Sc. Antonia RothExterner Link, erforschen wir, ob und wie Partner den Stress des anderen „erriechen“ und darauf emotional sowie physiologisch reagieren. Ziel des Projekts ist es, die olfaktorischen Grundlagen empathischer Stressübertragung in engen sozialen Beziehungen besser zu verstehen.